Entscheiden – Wofür?

01.04.2021

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Immer wieder im Leben stehen wir vor kleinen und folgenschweren Entscheidungen: Was wollen wir anziehen, essen. Aber auch: Welcher Beruf, welcher neue Weg ist der richtige? Entscheiden wir selbst oder wird in vielen Fällen über uns entschieden?

Vor welcher Entscheidung stehst du gerade? Ist keine Entscheidung auch eine Entscheidung? In der letzten Woche hörte ich die Aussage: „Ich entscheide nicht mehr. Ich nehme es so wie es kommt. Ich kann sowieso nichts ändern …“ Ist das wirklich eine Option? Sind wir dem Leben ausgeliefert? Ich frage weiter: „Wenn du entscheiden könntest, wofür würdest du dich entscheiden?“ Die Antwort: „Für Frieden, für Liebe, für das Leben.“

„Das ist doch fantastisch! Was könntest du dafür tun?“ Die folgenden Argumente rutschen in die Gebilde, die sich davor auftürmen: Corona, viele Tote, Regelungen der Regierung …. Wo ist in dir die Liebe, der Frieden, das Leben?

Sind wir für die Annahme bereit? Entscheiden wir: Das eine will ich, das andere nicht? Z. B. die Freude will ich, den Schmerz nicht? Das Helle will ich, das Dunkle nicht? Kennen wir die Erfahrungen, dass wenn wir uns gegen etwas stellen, insbesondere unangenehme Gefühle, die wir nicht mehr fühlen wollen, das diese dann aber nicht lockerlassen, sondern härter anklopfen?

Entscheiden wir uns, das Leben anzunehmen? Mit allem, was es bietet? Zum irdischen Leben gehört der irdische Tod dazu, zum Hellen das Dunkle. Dann stellt sich die Frage: Gehört zum Frieden der Krieg? Wie sieht es damit in uns aus? Fordern uns unsere Schattenthemen auf, hier durch einen Transformationsprozess zu gehen, um genau dahinter unser lichtvolles Potential zu entdecken und zu leben? Können wir uns daher auch entscheiden, für unangenehme Dinge dankbar zu sein? Was passiert dann?

Und was in uns geschieht, spiegelt einiges davon die äußere Welt? Was möchten wir dann verändern in uns und/oder in der Gesellschaft? Prüft Corona gerade unser Urteils- und Entscheidungsvermögen? Entscheidungen für oder gegen Impfung? Bei vielen löst es Angst, Wut und Frustration aus. Wem kann und soll man noch glauben, vertrauen, was ist richtig und wichtig? Welchen bisherigen Entscheidungsträgern folgen wir noch?

Eine lange Zeit haben Regeln und Normen das gesellschaftliche sowie individuelle Leben vorgegeben, wie man sich zu verhalten und anzupassen hatte. In vielerlei Hinsicht war das sicher von Nutzen. Doch wie gehen wir jetzt mit Verantwortung um? In diesem Wort steckt „Antwort“. Wie antworten wir in der Beobachtung, wie die Kirche, die Wirtschaft, die Politik agiert? Entscheiden wir, weiterhin die Verantwortung für unser Leben abzugeben?

Wie reagieren wir auf den Ruf nach Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit in der Welt und in uns? Entscheiden wir uns, die alleinige Verantwortung für unser Leben zu übernehmen? Können wir uns mehr dazu entscheiden, der Weisheit unseres Herzens, die weit über unser Verstandesdenken hinausgeht, zu vertrauen? Oder schließen wir uns gutgläubig weiterhin allen vorgegebenen Maßnahmen an ohne zu hinterfragen, ob sie uns wirklich nutzen oder schaden?

Aus der Ruhe kommt die Kraft. Können wir uns dafür entscheiden, immer wieder nach innen zu lauschen, uns nach unserem inneren Kompass auszurichten, und danach zu handeln? Und egal, wie du dich entscheidest, kannst du zu deiner Entscheidung entgegen Andersdenkender einstehen?

Lassen wir uns von äußeren Meinungen beeinflussen, die entsprechende Emotionen auslösen? Haben die Emotionen uns im Griff oder wir sie? Können wir entscheiden, dass wir unsere Macht nicht mehr abgeben? Wofür möchtest du dich entscheiden?

An der Schwelle dieser neuen Zeit geht es nicht mehr nur um das Überleben, sondern um das schöpferische Neu- und Mitgestalten. Wer den Film „Matrix“ kennt, weiß, dass einer sich für die rote oder blaue Pille entscheiden muss: Für den individuellen neuen oder den manipulativen Weg.

Wie entscheidest du dich? Die gewünschte Realität benötigt deine Entscheidung!